Tobias Schladt

M.Sc. Tobias Schladt

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64283 Darmstadt

Lehrveranstaltungen

Forschungsthemen

  • Schaltungssynthese für die synthetische Biologie

Offene Arbeiten

Supervisor: Tobias Schladt
Earliest start: sofort
Type: Bachelor Theses

In FPGAs werden zur Speicherung der Konfigurationsdaten SRAM-Speicherzellen verwendet. Diese stellen einen flüchtigen Speicher dar, werden also bei Unterbrechung der Spannungsversorgung gelöscht. Deswegen wird an Non-Volatile (NV)-FPGAs geforscht, die nicht-flüchtigen Konfigurationsspeicher besitzen. Eine Möglichkeit, diese zu implementieren, stellen Speicherzellen auf Memristor-Basis dar.

Memristoren sind passive Bauelemente, deren Widerstandswert von der Vorgeschichte des hindurchgeflossenen Stromes abhängt. Aufgrund fehlender Erfahrungen mit der Integration von Memristor-basierten Speichern ist davon auszugehen, dass ein gewisser Anteil der Speicherzellen fehlerbehaftet ist. Diese potentiellen Fehler müssen bei der Logiksynthese für NV-FPGAs beachtet werden.

In dieser Arbeit soll untersucht werden, inwiefern potentiell fehlerhafte Speicherzellen die Logik-Funktionen, sowie das Placement und Routing für FPGAs beeinflussen. Dazu soll die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Speicherzelle modelliert und in das FPGA-Modell einer bestehenden Logiksynthese-Toolchain (Verilog-to-Routing) integriert werden.

Supervisor: Tobias Schladt
Earliest start: sofort
Type: Master Theses

Das Ziel der Synthetischen Biologie ist es, biochemische Systeme von Grund auf neu zu entwickeln. Dabei spielen neben biologischen und chemischen Verfahren Methoden aus den Ingenieurswissenschaften und der Informationstechnik eine entscheidende Rolle. So wird unter anderem daran geforscht, digitale Schaltungen auf Basis genetischer Mechanismen in biologischen Zellen zu implementieren.

Für die Synthese dieser genetischen Schaltkreise kommen bisher vor allem Verfahren zum Einsatz, die nicht an die Rahmenbedingungen der Synthetischen Biologie angepasst sind. So ist die Bibliothek zur Verfügung stehender Logikgatter stark eingeschränkt und es kommt zu komplexen biochemischen Wechselwirkungen zwischen einzelnen Bausteinen. Die Robustheit einzelner Schaltungsimplementierungen kann dabei durch Simulation ermittelt werden. Das Technology Mapping, also die Wahl von Bibliotheksgattern als Realisierungen für Gatter der Schaltung, stellt somit ein kombinatorisches Optimierungsproblem dar.

In dieser Arbeit soll ein Technology Mapping-Verfahren für genetische Schaltkreise entwickelt werden, das auf Bayesscher Optimierung beruht. Die Zielfunktion soll dafür mit Hilfe eines Gauß-Prozesses approximiert werden. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Finden einer sinnvollen Abbildung des kombinatorischen Optimierungsproblems auf den reellwertigen Raum des Bayesschen Verfahrens.

Idealerweise ist zum Absolvieren dieser Arbeit Vorwissen im Bereich der Bayesschen Optimierung sowie Erfahrung mit der Implementierung von Gauß-Prozessen vorhanden.